

Marc Kersting – Bürgermeisterwahl Süßen
HALLO SÜßEN!
Willkommen auf meiner Website zur Bürgermeisterwahl am 3. Mai 2026. Gerne kandidiere ich für weitere acht Jahre als Ihr Bürgermeister, um unsere Stadt gemeinsam mit Ihnen noch weiter voranzubringen. Dass uns das gelingt, wird an immer mehr Stellen sichtbar. Reden wir darüber, was wir bereits miteinander geschafft oder geschaffen haben und welche Aufgaben oder Herausforderungen uns nächstens erwarten! Ganz zwanglos, offen und ehrlich. Zum Beispiel bei meinen samstäglichen Bürgertreffs im Freien, zu denen ich Sie ab 18. April einlade. Wann und wo genau, lesen Sie unter VERANSTALTUNGEN.
Herzlichst,
Ihr
AKTUELLE FOTOS

Kirchturmuhr
Vor der Ulrichskirche, die Süßens Stadtbild weithin prägt. Kommunale Gelder halfen, die Turmuhr unter dem markanten Zwiebeldach zu sanieren. Gerne kooperiere ich als bekennender Christ mit den Konfessionen. Wir arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. Das Gotteshaus in der Marktstraße blickt auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück. Es birgt wertvolle barocke und spätgotische Kunstwerke.

Hallenbad
Unser Hallenbad gleich neben dem Schulverbund wurde bis 2025 modernisiert. Seitdem steigen die Besucherzahlen. Viele Kommunen schließen ihre im Regelfall defizitär betriebenen Bäder. Aber wo sollen Kinder dann schwimmen lernen?

Bunte Toilette
Seit einer gemeinsamen Umgestaltung im Herbst 2025 verfügt Süßen am Filsbogenpark wieder über ein stilles (und kunterbuntes) Örtchen. Stadträtin Dr. Lilith Kuhn (rote Mütze) hat mit Elif Atabey (links), Lilli Ceffalia (mit Hund) und weiteren Ehrenamtlichen und Jugendlichen die öffentliche Toilette bemalt, gereinigt und wieder in Betrieb genommen. Einfach großartig!

Ärztehaus
Die Sicherung der medizinischen Versorgung fordert dauerhaft unsere Aufmerksamkeit. Nach dem bedauerlichen Verlust zweier Arztpraxen setze ich auf das hier, an der Wegkreuzung Bühlstraße / Heidenheimer Straße, geplante Ärztehaus.

Stadtfest
Allsommerlich darf ich das erste Bierfass anzapfen und damit das Süßener Stadtfest eröffnen. Keine Veranstaltung lockt mehr Gäste an! Heuer wird vom 9. bis 12. Juli gefeiert.

Unterrichtsraum
In einem der neuen Unterrichtsräume unseres Schulverbunds aus Gemeinschaftsschule und Realschule. Nach den Sommerferien soll der schmucke Anbau genutzt werden. Die Modernisierung und Erweiterung der Bildungsstätte lassen wir uns rund 25 Millionen Euro kosten – abzüglich etlicher Millionen Euro staatlicher Zuschüsse.

Busbahnhof
Nach dem Umbau mehrerer Haltestellen im gesamten Stadtgebiet wollen wir auch den Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) barrierefrei umgestalten.

Städtepartnerschaft
Weltoffenes Süßen! Seit 36 Jahren pflegen wir freundschaftliche Beziehungen mit unserer ungarischen Partnerstadt Törökbálint unweit von Budapest. Regelmäßige Besuche und persönliche Begegnungen, auch zwischen Schülerinnen und Schülern, beleben die Verbindung. Das Bild zeigt mich mit meinem Amtskollegen Péter Szöke.

Photovoltaik
Die Stadtwerke Süßen installieren auf dem Dach des Schulverbund-Anbaus jede Menge Photovoltaik. Die Solarpanels werden jährlich bis zu 60 Megawattstunden (MWh) klimafreundlichen Strom erzeugen.

Bauverwaltung
Um unsere Stadtverwaltung effizienter zu organisieren, wurden aus den einstigen Ämtern moderne Geschäftsbereiche mit klarer Zuordnung. Die Digitalisierung schreitet voran. Die Bauverwaltung wurde ins Haus Heidenheimer Straße 33 schräg gegenüber vom Rathaus ausgegliedert. Das Foto entstand am Schreibtisch der städtischen Gebäude- und Energiemanagerin Carina Fodor.

Currywurst und Cola
Mit den örtlichen Unternehmern stehe ich regelmäßig im Austausch. Jeden Mittwoch serviert das Hotel-Restaurant „Löwen“ ein Unternehmerfrühstück. Seit letztem Jahr treffen wir uns zudem in der Mittagspause zu „Currywurst und Cola“. Die Auftaktveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft und dem „Business Network International“ zählte mehr als 70 Teilnehmer.

Blasorchester
Eine Woche vor Ostern lud Süßens Musikverein zum Frühjahrskonzert unter dem Motto "Crime-Time“ ein. Die Kulturhalle war ausverkauft. Drei Ensembles – Vorstufenorchester, Jugendorchester und das Blasorchester - bewiesen klangvoll ihr Können. Im Bild die erwachsenen Musiker, dirigiert von Matthias Zippel.

Radschnellweg
Bisher verbindet der Radschnellweg RS 14 durch das Filstal entlang der alten B 10 Süßen mit Salach und Eislingen. Zukünftig soll die Verbindung möglichst kreuzungsfrei bis in die Landeshauptstadt führen. Im Zuge des Rückbaus der Bundesstraße übernahm Berlin die gesamten Herstellungskosten.

Pfeffer-Areal
Nachdem Martina und Alfred Pfeffer ihren Familienbetrieb im Januar mangels Nachfolger beendeten, soll nun auf dem weitläufigen Gärtnereigelände mitten in der Stadt reichlich Wohnraum entstehen, der auch in Süßen dringend benötigt wird.

Dolomiti
Die Eis-Saison ist eröffnet! Kurz vor Ostern ließen sich die drei Kerstings auf der Dolomiti-Terrasse am Bahnhof die ersten Leckereien munden. Unsere Tochter Diana (Bildmitte) ist inzwischen flügge und studiert Medizin.

Glasfaser
Der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes kommt voran. Im April (Foto) wurden in der Küblerstraße die orangefarbenen Leerrohre für leistungsstarke Breitbandkabel verlegt.

Hahnentanz
Bei unserem Stadtfest gelangt der Hahnentanz, ein traditioneller schwäbischer Erntedanktanz, zur Aufführung. Auch ich war schon wiederholt bemüht, die begehrte Trophäe zu ergattern...

Birnbaum
Im September 2022 öffnete das neue Kinderhaus „Beim Birnbäumle“ im Dietrich-Bonhoeffer-Weg. Zusammen mit der Kinderhausleiterin Manuela Mayer, Architektin Anette Nille und Landesministerin Nicole Razavi (von links) pflanzte ich im Garten ein weiteres namensgebendes Gehölz, das letztes Jahr bereits erste Früchte trug.

Bizethalle
Der Zahn der Zeit nagt an unserer Bizethalle, erbaut im Jahr 1971. Weil die Stabilität und Tragfähigkeit der Deckenkonstruktion nicht länger garantiert werden konnte, mussten wir den Sportbetrieb Ende letzten Jahres einstellen. Mit der neuerlichen Sanierung wollen wir im kommenden Sommer beginnen – ab Frühjahr 2028 wird die Halle hoffentlich wieder genutzt werden können.

Drehleiter
Hoch hinaus mit der neuen Drehleiter: Für unsere Freiwillige Feuerwehr wurden in den letzten Jahren mehrere Fahrzeuge angeschafft. Das Foto entstand 2025 zusammen mit Stefan Habdank.
WO WIR UNS BEGEGNEN
Samstag, 18. April 2026
Bürgertreff
Marktstraße (Wochenmarkt)
10-11 Uhr
Samstag, 25. April 2026
Bürgertreff
Marktstraße (Wochenmarkt)
10-11 Uhr
Sonntag, 26. April 2026
Sonntagsspaziergang durch Süßen
Start/Ziel am Rathaus
14-15.30 Uhr
Samstag, 2. Mai 2026
Bürgertreff
Marktstraße (Wochenmarkt)
10-11 Uhr
MARC KERSTING
Persönliches
Alter
56 Jahre, geboren 1969 in Horb am Neckar
Liebe, Familie
verheiratet seit 1995 mit Bettina Kersting, 1 erwachsene Tochter
Politisches
Mitglied der CDU
Konfession
römisch-katholisch
Hobbies
Modellfliegen, Segeln, Fotografie, Wandern
Schule, Ausbildung, Berufliches
1976 – 1980
Grundschule in Rottenburg am Neckar
1980 – 1989
Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg am Neckar, Abschluss: Abitur
1989 – 1990
Grundwehrdienst in Landsberg / Lech und Engstingen
1990 – 2004
Vom Wintersemester 1990/91 an studierte ich Physik an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Vor dem Abschluss wechselte ich in den Studiengang Politikwissenschaft und Geographie, den ich mit dem Magister Artium in Politikwissenschaft (Note sehr gut) abschloss. Vom dritten Semester an gehörte ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter dem REGIO-Team des Geographischen Instituts der Universität Tübingen (Regionalstudien und Wirtschaftsgeographie) an. Im Anschluss Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Thema „Interkommunale Zusammenarbeit Schwäbische Alb – Oberschwaben“ sowie Verleger und Herausgeber der Schriftreihen „Regionen im Fokus der Forschung“, „Stadtentwicklung im Diskurs“, „Geographie in Wissenschaft und Praxis“.
2005 – 2010
Große Kreisstadt Calw, Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters und Wirtschaftsförderer
seit 2010
Bürgermeister der Stadt Süßen
öffentliches Engagement (Auszug)
- Vorsitzender Verband Baden-Württembergischer Bürgermeister und Bürgermeisterinnen Kreisverband Göppingen e. V.
- Vorsitzender DRK Ortsverein Mittleres Fils- und Lautertal
- Vorsitzender Verein zur Förderung von Kunst und Kultur Süßen e. V.
- stellvertretender Vorsitzender Freunde der Alten Marienkirche e. V.
- stellvertretender Vorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) Kreisverband Göppingen
- Mitglied Verwaltungsrat Kreissparkasse Göppingen
IHRE EHRLICHE MEINUNG, BITTE!
Die Zeiten sind nicht ganz einfach. Auch in Süßen verengen sich die finanziellen Spielräume. Vorhaben verzögern sich. Aber wir verlieren unsere Ziele nicht aus den Augen, sondern verfolgen sie weiter. Oder wie lautet Ihr persönliches Urteil?
SÜßENER WEGMARKEN
Süßen, mitten im Filstal, vital und lebenswert. Unsere Stadt profitiert von einer hervorragenden Verkehrsanbindung, von intakten öffentlichen Versorgungsstrukturen (Kindergärten, Schulen, Volkshochschule, Musikschule, Hallenbad, Bücherei) und einem breiten Angebot an Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf. Vor allem aber lebt Süßen von den Menschen, die sich mit großem Engagement für die Gemeinschaft einsetzen. Über 80 Vereine und Organisationen, ein starkes Ehrenamt und eine beeindruckende Hilfsbereitschaft – auch in herausfordernden Zeiten, etwa bei der Unterstützung von Flüchtlingen – machen unsere Stadt besonders.
Vieles auf den Weg gebracht
Seit meiner Wahl zum Bürgermeister und meiner Wiederwahl im Jahr 2018 hat sich in Süßen viel bewegt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und begrenzter finanzieller Mittel konnten wir gemeinsam mit Gemeinderat, Verwaltung, Vereinen, Unternehmen und vielen Ehrenamtlichen wichtige Projekte auf den Weg bringen und erfolgreich umsetzen. Möglich war das auch, weil wir konsequent Fördermittel beantragt und Sanierungsgebiete ausgewiesen haben. Dafür bin ich sehr dankbar. Auf diesem Weg möchte ich Süßen weiter voranbringen: mit Erfahrung, Verlässlichkeit und einem klaren Blick für das Machbare.
Infrastruktur, Innenstadt, Wirtschaft
In den vergangenen Jahren haben wir mehr als 50 Millionen Euro in die städtische Infrastruktur investiert. Dazu gehören die neue Kultur- und Sporthalle mit Sportvereinszentrum des TSV, die Sanierung der Primarstufe des Schulverbunds, die neuen Kinderhäuser Stiegelwiesen und Beim Birnbäumle, die Sanierung des Hallenbads, der Neubau des Schulcampus Süßen sowie ein neuer Kunstrasenplatz.
Gleichzeitig haben wir Straßen erneuert, moderne Wasserleitungen verlegt, das Kanalsystem instandgehalten, die Straßenbeleuchtung schrittweise auf LED umgestellt und städtische Wohnungen modernisiert. Auch beim Breitbandausbau geht es voran: Glasfaser wird bei Straßenarbeiten stets mitgedacht, die Versorgung der Süßener Betriebe, Haushalte und öffentlichen Einrichtungen mit schnellem Internet wird flächendeckend bewerkstelligt.
Verkehrliche Verbesserungen
Ein großer verkehrlicher Fortschritt für Süßen war die Fertigstellung der Umfahrungen der B 10 und der B 466. Dadurch ist unser Ortskern spürbar entlastet worden. Diese Entlastung eröffnet uns Räume für die Gestaltung der Innenstadt. Die Heidenheimer Straße und die alte B 10 können nun Schritt für Schritt zurückgebaut und städtebaulich aufgewertet werden.
An der Tobelkreuzung ist bereits ein moderner Kreisverkehr entstanden, angebunden an den Radschnellweg RS 14 Richtung Stuttgart. Der erste Abschnitt des Rückbaus der Heidenheimer Straße ist abgeschlossen, der zweite befindet sich im Bau. Der dritte Abschnitt soll mit Augenmaß und im Dialog geplant werden – auch mit Rücksicht auf den Einzelhandel und im Zusammenhang mit der Frage, wie wir künftig mit dem Filssteg umgehen wollen. Diese Entscheidung möchte ich gemeinsam mit dem Handels- und Gewerbeverein, dem Stadtseniorenrat, den Schulen und dem Jugendbeirat so treffen, dass alle Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmer fair berücksichtigt werden.
Trotz aller Fortschritte gibt es im Verkehr weiterhin Aufgaben zu lösen. Die Belastung auf einzelnen Straßen, etwa in der Schlater Straße, ist nach wie vor hoch. Hier setze ich mich für eine Lösung ein, die Tempo 30 ermöglicht. Auch ein LKW-Durchfahrtsverbot an der Heidenheimer Straße bleibt ein wichtiges Ziel.
Gleichzeitig will ich die Umsetzung des Radverkehrskonzepts konsequent fortsetzen. Komfort und Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für Radfahrerinnen und Radfahrer kennzeichnen eine lebenswerte Stadt. Dazu gehören auch die im Radverkehrskonzept ausgewiesenen Fahrradstraßen, etwa im Bereich Stiegelwiesenstraße und Barbarossastraße sowie in der Langen Straße, Hochstraße und Querstraße als wichtige Schulwegeverbindung.
Aufwertung der Innenstadt
Die Umgestaltung der Heidenheimer Straße, der Langen Straße und der Küblerstraße wird unsere Innenstadt deutlich attraktiver machen. Neue Aufenthaltsbereiche, etwa vor der Alten Marienkirche, schaffen Raum für Begegnung. Durch Strom- und Wasseranschlüsse können Vereine und ehrenamtliche Initiativen dort unkompliziert kleine Veranstaltungen, Treffen oder Feierabendangebote organisieren. So wird unser Stadtkern nicht nur schöner, sondern auch lebendiger.
Wasserspender im Bereich der Alten Marienkirche und der Kreuzung Heidenheimer Straße / Bühlstraße sollen für kostenlose Erfrischung an heißen Sommertagen sorgen. Mehr Grün in der Stadt und helles Pflaster statt dunklem Asphalt sorgen für weniger Erwärmung. Unser Mühlkanal fungiert als zusätzliche Frischluftschneise.
Damit Süßen als Wohn- und Gewerbestandort attraktiv bleibt, folgen wir einer Innenstadtkonzeption, die 2025 begonnen hat und 2026 abgeschlossen wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die Zukunft des Einzelhandels, die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Handels- und Gewerbeverein, ein aktives Stadtmarketing, ein professionelles Leerstandsmanagement und eine Parkraumkonzeption – bei weiterhin kostenlosem Parken.
Steter Austausch mit Handel und Gewerbe
Der direkte Austausch mit unseren Betrieben und Unternehmern ist mir wichtig. Deshalb führen wir regelmäßige Gewerbegespräche und besuchen Unternehmen vor Ort. Neben klassischen Gesprächsformaten im Rathaus haben wir neue Wege eingeschlagen, etwa mit dem Unternehmergespräch Currywurst und Cola während der Mittagspause. Schon das erste Treffen offenbarte mit über 70 Teilnehmenden großes Interesse. Die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft und regelmäßige Unternehmertreffen im Rahmen des Business Networks International stärken das wirtschaftliche Netzwerk in und um Süßen.
Der lokale Handel braucht nicht nur gute Worte, sondern konkrete Unterstützung. Deshalb setzen wir auf gemeinsame Projekte, koordinierte Werbemaßnahmen und Ideen wie einen gemeinsamen Süßen-Gutschein. Im touristischen Bereich sorgt der Beitritt zur Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf für professionelles Marketing. Die Route der Industriekultur als Radroute entlang der Fils führt durch Süßen, ebenso wie die Streuobstroute und weitere Rad- und Wanderrouten.
Die Bühlstraße entwickelt sich
Mit Aldi, Deichmann und AWG im Norden sowie zusätzlicher Wohnbebauung im Süden entwickeln wir den Handelsstandort an der Bühlstraße weiter.
Planungen für ein Ärztehaus nehmen Gestalt an
Das geplante Ärztehaus in zentraler Lage an der Ecke Heidenheimer Straße und Bühlstraße soll dazu beitragen, den Wegfall einer Hausarztpraxis und einer Facharztpraxis auszugleichen und an zentralem Standort wichtige Gesundheitsdienstleistungen, zum Beispiel Osteopathie oder Physiotherapie, anzubieten.
Kinderbetreuung aufgestockt
Die kontinuierliche Ausweitung schulischer Angebote und der Kinderbetreuungskapazitäten wird uns unverändert fordern. Mit dem Neubau der beiden siebengruppigen Kinderhäuser Stiegelwiesen und Beim Birnbäumle sowie mit der Sanierung bestehender Einrichtungen wollen wir gewährleisten, dass Familien in Süßen gute und verlässliche Betreuungsangebote für ihren Nachwuchs finden.
Mein Ziel ist klar definiert: Jedes Kind soll hier einen Betreuungsplatz ohne Warteliste bekommen. Deshalb unterstützen wir auch den Tageselternverein mit der TIGER-Gruppe in städtischen Räumen. Unsere Kirchengemeinden sind wichtige und verlässliche Partner in der Kinderbetreuung – im Rahmen dessen, was für sie leistbar ist.
Ganztägige Grundschulförderung ab Herbst
Unsere Betreuungskonzeption setzt auf Flexibilität, Verlässlichkeit und ausreichend Plätze – sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule. Ganztagesplätze und Kernzeitangebote müssen in ausreichender Zahl vorhanden sein. Den zusätzlichen Rechtsanspruch auf Ganztagesgrundschule, der ab Herbst 2026 zu greifen beginnt, wollen wir in guter Kooperation mit Musikschule und Vereinen sichern und umsetzen. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass die Wahlfreiheit erhalten bleibt: Eltern sollen auch künftig zwischen klassischer Grundschule und Ganztagesgrundschule entscheiden können. Mit der Sanierung der Primarstufe des Schulverbunds und der Kernzeitbetreuung an der Hornwiesen-Grundschule dank des enorm engagierten Fördervereins wird sichergestellt, dass weiterhin genügend Betreuungsplätze und geeignete Räumlichkeiten an beiden Standorten vorhanden sind.
Schulcampus wird ausgebaut
Süßens weiterführende Schulen sind zukunftsfähig aufgestellt. Nachdem sich der Schulverbund aus Gemeinschaftsschule und Realschule dauerhaft bewährt, bauen wir den Schulcampus aus. Moderne Unterrichts- und Fachräume entstehen. Eine großzügige Mensa mit Schülercafé, Selbstlernzentren und zeitgemäße Arbeitsbereiche für Lehrerinnen und Lehrer machen die Bildungsstätte über die Stadtgrenzen hinaus attraktiv.
Immer mehr digitale Lernmittel
Digitale Lernmittel gelangen vermehrt zum Einsatz. Die Stadtverwaltung unterstützt den Schulverbund Süßen beim Projekt „Jedes Kind ein Endgerät“. Dabei erhalten alle Schülerinnen und Schüler gegen eine monatliche Miete ein persönliches iPad für die gesamte Schulzeit. So wird der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien samt den dafür notwendigen Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten vermittelt. Nach der Schulzeit gehen die Endgeräte in den Besitz der Schülerinnen und Schüler über.
Herzenswunsch gymnasiale Oberstufe
Auch das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum erhält im Schulcampus neue Räume und profitiert von den Kooperationen vor Ort. Eine gymnasiale Oberstufe als Modellprojekt im Schulverbund Süßen ist und bleibt mein Herzenswunsch.
Mit der Gemeinschaftsschule bieten wir jungen Menschen eine durchgängige Betreuungs- und Bildungsperspektive bis zum 16. Lebensjahr. Ergänzt wird dies durch die Unterstützung technischer Bildung, etwa durch den Förderverein Technikfreundliches Süßen e. V., der auch den Regionalwettbewerb der First Lego League in Robotik am Schulverbund unterstützt.
Sozialarbeit und psychologische Unterstützung
Mir ist wichtig, dass wir Kinder und Jugendliche nicht nur schulisch, sondern auch sozial gut begleiten. Deshalb werden Schulsozialarbeit und Jugendhaus in Süßen in eigener Regie geführt; die Stadt Süßen beschäftigt sämtliche Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter direkt. Zusätzlich haben wir eine psychologische Fachkraft eingestellt.
50 Jahre Musikschule!
Volkshochschule, Bücherei und Musikschule haben sich als tragende Säulen im außerschulischen Bildungsbereich der Stadt etabliert. Die Musikschule kann in ihrem 50. Jahr auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Stetiges Wachstum und erfolgreiche Integration in unsere Schulen und Kindergärten machen sie zum starken Bildungspartner, den es zu erhalten gilt.
Mit der Bibliothek der Dinge können in der Stadtbücherei auch eher selten genutzte Alltagsgegenstände ausgeliehen werden. Lesungen, Führungen für Schulen und Kindergärten und die Betreuung der Lesepaten in Süßen fördern Lesekompetenz über alle Generationen hinweg.
Kooperationen mit den Nachbarkommunen möchte ich fortführen und weiter vertiefen.
Wirksame Vereinsförderung
Die effektive und vielfältige Unterstützung unserer rührigen Vereine ist mir ein zentrales Anliegen. Mit der Sanierung des John-Jakob-Bausch-Bürgerhauses haben wir dafür eine dauerhafte Bleibe gesichert.
Die reformierte städtische Vereinsförderung begünstigt Kinder und Jugendliche. Mit jährlich 95 Euro pro Kind und Jugendlichem honorieren wir Vereine, die sich um Nachwuchs kümmern, stärker denn je. Auch in finanziell schwierigen Zeiten!
Die neue Kultur- und Sporthalle mit Sportvereinszentrum, Jugendplatz, Wasserspielbereich für Familien und Finnenbahn für jedermann bietet seit ihrer Fertigstellung mannigfaltige Möglichkeiten für Sport, Kultur und Begegnung. Die Kulturhalle findet großen Anklang – die Sporthalle wird besonders für´s Turnen und Tischtennis genutzt. Hinzu kommen der Kunstrasenplatz und weitere Verbesserungen für Freizeitsportler.
Seit der gelungenen Sanierung des Hallenbads legt die Zahl der Badegäste zu.
Sportstadt Süßen
Den Schul- und Vereinssport wollen wir weiter stärken. Dazu zählen Leichtathletikanlagen im Sportgebiet an der Lauter, der geplante Ausbau und die Sanierung der Bizethalle zu einer modernen Halle für Schulen und Vereine sowie zusätzliche Angebote wie etwa eine Freilufthalle (McArena).
Nachdem die Bizethalle Ende 2025 aufgrund statischer Mängel an den Spannbetonträgern geschlossen werden musste, treiben wir die Planungen für eine Sanierung und Erneuerung voran. Demnächst stehen die Workshops mit den Nutzern an. Eine moderne und flexible Konzeption soll es Schulen und Vereinen ermöglichen, auf den Bewegungsbedarf von Kindern und Jugendlichen optimal einzugehen und ihre Sportarten auszuüben.
Auch in der schulischen Ganztagesbetreuung spielt die Bizethalle eine zentrale Rolle. Unsere Schülerinnen und Schüler benötigen mehr Bewegung im Schulalltag! Dazu braucht es die Halle in nächster Nähe zum Schulcampus. Zwei Millionen Euro an Fördermitteln für die Ganztagesbetreuung wurden dafür bereits bewilligt. Ein Generalübernehmer soll die Bizethalle baldmöglichst umfassend ertüchtigen.
Süßens Bürgerschaft beweist Gemeinsinn
Was ehrenamtliche Kräfte bei uns alles möglich machen! Dank mehrerer Idealisten, die das Toilettenhäuschen kontinuierlich unentgeltlich reinigen, verfügt der Filsbogenpark über ein Örtchen, das ebenso bunt ist wie sauber! Zusätzlich sollen im Filsbogenpark Bewegungsgeräte für Jung und Alt aufgestellt werden, die fit halten.
Je besser die Rahmenbedingungen, desto leichter gewinnen unsere Vereine helfende Hände. Deshalb starten wir nun eine Ehrenamtsbörse ein, die Ehrenamtliche besser vermitteln und vernetzen hilft und Synergien zwischen den Vereinen freisetzt.
Auch unser Stadtseniorenrat entfaltet beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement.
Das neueste Projekt, das ich gerne unterstütze, ist ein Bücherregal in den beiden ehemaligen Telefonzellen am Rathaus, bestückt mit jeder Menge Lesestoff, wo man sich dann gratis mit frischer Lektüre eindecken kann.
Mitten in der Stadt entsteht Wohnraum
Bezahlbares Wohnen und eine gute Stadtentwicklung gehören für mich untrennbar zusammen. Deshalb will ich die Sanierung und Weiterentwicklung des Ortskerns konsequent fortführen – um den Einzelhandel zu stärken, um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu steigern und um innerstädtisch mehr Wohnraum zu schaffen.
Am Stadtrand von Süßen verfügen wir über keine nennenswerten Entwicklungsflächen. Konzentrieren wir uns daher auf die Innenentwicklung!
Das Sanierungsgebiet von der Löwenkreuzung bis zum Bahnhof soll helfen, die innerörtliche Trennung zu überwinden, entstanden durch die frühere Verkehrssituation entlang von B 10 und B 466. Die Reduktion des Durchgangsverkehrs dank der fertiggestellten Umfahrungsstraßen eröffnet im Stadtkern Räume für Wohn- und Gewerbezwecke, für Fuß- und Radverkehr. Dafür wurde die B 10 alt zurückgebaut, die Heidenheimer Straße fußgängerfreundlich und mit mehr Aufenthaltsqualität umgebaut, wir stärken Einzelhandel und Nahversorgung. Schaffen wir mitten in Süßen günstigen Wohnraum für junge Familien und ältere Menschen! Eine städtische Wohnbauinitiative soll bezahlbaren und auch sozialen Wohnraum realisieren.
Auch im Mühlenviertel – zwischen der Grau’schen Mühle und dem alten TSV-Areal – sehe ich Chancen für die Schaffung günstigen Wohnraums, für genossenschaftliches Wohnen und Mehrgenerationenwohnen in zentraler Lage. In der Jahnstraße entstand Wohnraum mit Mehrgenerationenkonzept und Betreuungsmöglichkeiten. Weitere Wohnbauprojekte wie die Reihenhaussiedlungen in den Falbenäckern und in der Fabrikstraße tragen dazu bei, dass Süßen für Familien attraktiv und erschwinglich bleibt.
Auf dem Areal „Am Alten Sägewerk“ (Salacher Straße) erwächst aus einer Industriebrache schrittweise ein neues Quartier mit Werkstätten und einem Wohnheim der Lebenshilfe sowie rund 168 Wohneinheiten.
Das Areal von Blumen-Pfeffer steht nach Betriebsaufgabe zur Überplanung an. Mit Familie Pfeffer wurden bereits Gespräche geführt. Mittels Landeszuschüssen und einer Quartiersentwicklung mit breiter öffentlicher Beteiligung könnte auf dem Areal dringend benötigter Wohnraum entstehen, Wohnungen für junge Familien genauso wie betreute Wohnformen (Wilhelmshilfe).
Konsequenter Klimaschutz
Konsequenter Klimaschutz ist ökologisch alternativlos und sichert unser aller Lebensqualität. Deshalb treiben wir die Pflegekonzeption für städtische Grünflächen in und um Süßen, die Biotopvernetzung sowie die Weiterentwicklung von Landschaftspflegeprogramm und Landschaftsplan voran.
Gleichzeitig arbeiten wir an der kommunalen Wärmeplanung, um die zukünftige Energieversorgung frühzeitig und verlässlich zu gestalten. Denkbar wären eine Wärmegewinnung aus dem Wasser von Mühlkanal und Fils sowie der Betrieb von Großwärmepumpen am Hallenbad mit Energie aus der in den Kreuzäckern geplanten Freiflächensolaranlage, Baubeginn im Herbst 2026. Mit vielen Profiteuren: Die Bürgerenergiegesellschaft kann sich an der Anlage beteiligen, auf rund drei Hektar Fläche würde CO2-neutral genug Strom erzeugt werden, um den Bedarf aller städtischen Gebäude zu decken.
Mit der 2012 gemeinsam mit der EnBW gegründeten SUEnergie GmbH & Co. KG haben wir den Einstieg in eine ökologische Energieversorgung in kommunaler Verantwortung geschafft. Die Stadt investiert in Windkraft und Solarstrom und beteiligt sich an mehreren Windkraftprojekten. Auf Neubauten werden Solaranlagen und Stromspeicher selbstverständlich mitgedacht. Erneuerbare Energieerzeugung aus Süßen und für Süßen, in Verantwortung für kommende Generationen!
Hochwasserschutz bewährt sich
Anno 2024 und 2025 realisierten wir wichtige Hochwasserschutzprojekte: Rückhaltebecken an der Grünenberger Straße und in den Linsenwiesen sowie als letzter Abschnitt am Mühlkanal mit Fischtreppe und Hochwasserumgehung. Dass derlei bauliche Vorkehrungen wirken, belegte der glimpfliche Verlauf des 2024er Hochwassers.
Die beabsichtigte Reaktivierung eines Altarms der Fils gegenüber dem Grau’schen Wäldchen schafft neuen Lebensraum zum Beispiel für den Eisvogel, gleichzeitig senkt es den Scheitelpunkt kommender Hochwasser. Gehen wir´s an!
Die Planungen und Untersuchungen zum Schutz vor Starkregenereignissen wurden 2025 öffentlich vorgestellt. Schritt für Schritt treffen wir Risikovorkehrungen. Ein sensorgestütztes System wird präzise Vorhersagen der gefallenen und erwarteten Regenmenge in Süßen erlauben und der Bevölkerung zur Verfügung stehen.
Zu viel Lärm macht krank!
Auch beim Lärmschutz gehen wir konkrete Schritte, als eine von drei baden-württembergischen Städten im Modellprojekt „Ruhige Orte“ des Verkehrsministeriums. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität an beliebten Orten der Innenstadt weiter zu verbessern. Das Projekt wird 2026 abgeschlossen und hilft uns, Fördermittel für die Gestaltung des öffentlichen Raums einzuwerben. Ergänzt wird dies durch das Modellprojekt der Lärmaktionsplanung „Leiser ist das Ziel“, das wir gemeinsam mit Eislingen, Salach, dem Landkreis und dem Land verfolgen.
Mobilität und öffentlicher Nahverkehr
Damit Süßen maximal mobil sein kann, setze ich mich für attraktive Schienenverbindungen ein – schnell in Richtung Stuttgart und Ulm, aber ebenso verlässlich für den Verkehr innerhalb des Landkreises. Ein erster Schritt war der Beitritt des Landkreises zum Verkehrsverbund Stuttgart. Mein Ziel ist es, die Verbindungen zwischen Stuttgart und Süßen durch den Metropolexpress sowie in Richtung Geislingen und Ulm deutlich zu stärken und mittelfristig einen 20-Minuten-Takt zu erreichen. Auch Interregio-Express-Verbindungen im Stundentakt zwischen Stuttgart und Ulm mit Halt in Süßen bleiben ein wichtiges Ziel; erste Halte gibt es bereits.
Langfristig braucht es die S-Bahn von Stuttgart bis Süßen mit Umstieg in die S-Bahn von Süßen nach Ulm, schnelle Verbindungen innerhalb beider Landkreise im 15-Minuten-Takt und dazwischen den Regionalexpress als schnelle Verbindung zwischen Stuttgart und Ulm.
Innovativer Mobilitätsmix
Gute Bahnverbindungen sind wichtig – aber wie komme ich zum Bahnhof? Süßen verfügt über einen der größten P+R-Parkplätze der Region und eine überdachte Radabstellanlage direkt am Bahnhof. Diese soll um moderne Boxen für e-Bikes ergänzt werden. Carsharing ist eine innovative Möglichkeit, Mobilität flexibel anzumieten – Deer Carsharing ermöglicht in Süßen diese Mobilität nach Bedarf. Auf meine Initiative hin hatte Deer in Süßen die landkreisweit ersten Carsharing-Station eröffnet.
Ein neuer Mobs
Ebenso wichtig ist ein guter Busverkehr. Die Verbindung zwischen Schlat und Süßen soll nicht nur für Schülerinnen und Schüler attraktiv sein, sondern ganztägig im Stundentakt nutzbar werden. Den zentralen Omnibusbahnhof wollen wir barrierefrei umbauen, wie es bereits mit vielen Bushaltestellen im Stadtgebiet geschah. Unser innerörtlich zirkulierender Bürgerbus Mobs wird in diesem Jahr ein neues Fahrzeug bekommen, das die Stadt mit 30.000 Euro bezuschusst.
Lebendige Städtepartnerschaft
Weltoffenes Süßen. Im vergangenen Jahr feierten wir das 35jährige Bestehen unserer Städtepartnerschaft mit Törökbálint in Ungarn. Diese Partnerschaft lebt vom regelmäßigen Austausch und von persönlichen Begegnungen, auch zwischen Schülerinnen und Schülern. Nur so wächst Europa zusammen! Auch unser Jugendbeirat pflegt den Austausch mit dem Jugendgemeinderat in Törökbálint. Echte Freundschaften sind daraus entstanden – Praktikanten aus Törökbálint haben im Süßener Rathaus hospitiert.
Dass der Zusammenhalt und die Bemühungen um Integration in Süßen funktionieren, hat die gelungene Unterbringung vieler Flüchtlinge seit 2015 bewiesen. Dank der großen Unterstützung aus der Bürgerschaft haben wir diese Herausforderung ruhig, pragmatisch und dezentral gemeistert. Auch durch die Anmietung etlicher Wohnungen. Als Stadtgesellschaft dürfen wir darauf stolz sein!
Moderne Stadtverwaltung
In den letzten drei Jahren haben wir unsere Stadtverwaltung zielstrebig modernisiert. Die Organisationsentwicklung wurde 2024 abgeschlossen. Klassische Ämter wandelten sich in moderne Geschäftsbereiche um, mit klaren Zuständigkeiten. Mit dem eigenständigen Fachbereich IuK – Digitale Zukunftsdienste – schaffen wir die Grundlage für eine moderne digitale Verwaltung und für digitale Bürgerdienste. Digitale Bauakten und digitale Baugenehmigungen sind bereits Alltag. Das ist nicht nur effizienter, sondern auch bürgerfreundlicher.
Danke, liebe Feuerwehr!
Zur Sicherheit in unserer Stadt gehört eine starke Feuerwehr. Zuletzt wurden eine Drehleiter sowie die Löschgruppenfahrzeuge LF 10 und LF 20 neu beschafft. Damit ist unsere Freiwillige Feuerwehr sehr gut aufgestellt. Dieses Jahr wird die Fassade des Feuerwehrgerätehauses samt Schlauchturm saniert. Mit erheblicher Eigenleistung haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Süßen die Innensanierung bereits weit vorangebracht. Grund genug, im Jubiläumsjahr – 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Süßen – gebührend zu feiern! Und den unermüdlichen Helferinnen und Helfern unter der engagierten Führung von Kommandant Bernd Bühler in aller Form zu danken.
Für den Ernstfall wappnen
Bei drohender Gefahr kann Süßens Bevölkerung über eine moderne digitale Sirenenanlage alarmiert werden. Diese Anlage ermöglicht auch Sprachdurchsagen. Die Stadtverwaltung schult sich regelmäßig im Krisenmanagement und absolvierte im Frühjahr die jüngste erfolgreiche Krisenübung. Wichtige städtische Gebäude wie das Rathaus oder die Grundschule in der Heidenheimer Straße sowie die Feuerwehr sind notstromversorgt und können im Ernstfall den Betrieb aufrechterhalten. Dann würde die Grundschule in der Heidenheimer Straße zum Notfalltreffpunkt und ersten Anlaufpunkt für die Bevölkerung werden. Die Wasserversorgung mit dem Pumpwerk Süßen kann ebenfalls über Notstrombetrieb aufrechterhalten werden.
Ja zu Kunst und Kultur
Süßen war schon immer eine Stadt der Kunst und Kultur. In der Zehntscheuer und der neuen Kulturhalle finden regelmäßig Veranstaltungen wie die Kleinkunsttage oder der Süßener Kulturfrühling statt. In der Kulturhalle haben sich – neben vielen sonstigen Vereinsveranstaltungen – Ausstellungen oder Symposien zur Eröffnung etabliert. Regelmäßige Kunstausstellungen im Rathaus sorgen für Abwechslung. Kooperationen mit der Kunstgießerei Strassacker ermöglichen Kunst im öffentlichen Raum.
Kunst und Kultur sind kostspielig, aber unverzichtbar. Wie trist wäre sonst unser öffentliches Leben?